47)Zusatz N:o 47.



  Die Skulpturen bei Bajangol soll nach einem Vermerk neben der Originalzeichnung sich nur 8 Werst von Dschaganar befinden. — Auf der Abb. 334 ist die Lage der Bilder im Verhältniss zueinander und ihre Entfernung voneinander ersichtlich. Abb. 335 zeigt eine Ansicht der ganzen Gruppe. Die grösste männliche Figur a ist 1,75 m hoch, die zweitgrösste b 1,64 m. Die grössere Löwenfigur bei c ist 1,07 m lang und die grössere bei d 1,05 m. Von den Spezialbildern stellt Abb. 336 die Vorderseite der Statue a, Abb. 337 die Rückseite der Statue b, Abb. 338 die Löwengruppe c und Abb. 339 die Löwengruppe d im Profil dar. — Dass diese Skulpturen chinesischen Ursprungs sind, erhellt bei einem Vergleich derselben mit Abb. 103 in O. Münsterbergs Chinesische Kunstgeschichte II S. 69, die eine Statuenallee des 10. Jahrhunderts zeigt, in welcher die Kopfbedeckungen der Mandarine genau dieselbe Form haben wie die in der Bajangolgruppe.

Abb. 334-339. Die Skulpturen bei Bajankol. Ulu-kem. Seite 39