Bei dem Uluss Kostischewo am rechten Ufer des Ak-Jus (des Weissen Jus)-Flusses wurden unweit der Michailowsker Fähre zwei Steine abgezeichnet. Von dem einen, der 2,50 m hoch war, gebe ich hier nur die Figur Abb. 106 wieder. Der andere, 1,60 m hoch, ist in Abb. 107 veranschaulicht. Der gehörnte Hirschkopf und die anderen kleinen Figuren sind eingeritzt, die übrigen eingehauen. 1 Werst nördlich von Kostischewo trafen wir an einem Grabe die Steine Abb. 111 und Abb. 112 an, beide mit grob eingehauenen Figuren. 7 Werst südlich von Farpus (Soljanoserskaja) oder nach dem Dorfe Sonskaja zu fanden wir 200 m links vom Wege einen 1,50 m hohen, mit einem Gesicht verzierten Steinpfeiler, dessen oberer Teil oberhalb der Stirn abgebrochen war, Abb. 108. Das Gesicht ist im Relief auf der östlichen Schmalseite angebracht; Tätowierstreifen fehlen; die Augen sind durch runde Grübchen bezeichnet und zwischen ihnen befindet sich mitten auf der Stirn ein drittes Grübchen. Diese dritte Figur, die immer in derselben Weise wie die Augen entweder als ein Grübchen oder ein Kreis erscheint, nenne ich im Folgenden der Kürze halber Auge. In der Gegend der Schläfen sind beiderseits die Anfänge der Hörner und Ohren sichtbar. Mitten auf die Brust ist ein kleiner Kreis eingehackt. 7½ W in derselben Richtung von Farpus befindet sich links vom Wege eine lange Reihe von Pfeilern. Hier bildeten wir die Steine Abb. 109 und 110 ab. Auf der östlichen Schmalseite des erstgenannten ist ein Gesicht in Relief ohne Zutaten, und an dem schrägen oberen Ende des Steine