Der Grabstein II, Abb. 99, von welchem Aspelin hier spricht und der 1 m hoch und beinahe ebenso breit ist, hat eingeritzte Bilder, welche in wichtigen Einzelheiten, die Tracht der vornehmen Person auf der Abb. 98 ergänzen. Auf dem Steine finden sich drei solcher Priesterbilder. Das deutlichste von ihnen, Abb. 100, ist 20 cm hoch. Der hier dargestellte Priester trägt ein schleppendes, offenbar ärmelloses Gewand, von dessen Kragen Fransen herabhängen, und am unteren Teil, ein Stück oberhalb des Saumes ist ein querlaufender mit Kreuzlinien geschmückter Rand zu sehen. Der hintere Teil der Kopfbedeckung ist gebauscht und endigt am Nacken in eine Rolle. Der Aufbau über der Stirn ist vorne senkrecht und nach hinten ein wenig gerundet. Vor sich hält dieser Priester einen Hermesstabartigen Gegenstand. Rechts von dieser Gestalt ist der Oberkörper einer zweiten mit einer beinahe ebensolchen Kopfbedeckung zu sehen, Abb. 101. Oberhalb beider ist ein drittes schwach eingeritztes Priesterbild mit einem bis an die Füsse reichenden, schleppenden Mantel und der nämlichen Kopfbedeckung. Nach den undeutlichen Strichen zu schliessen scheint auch diese Gestalt einen stabförmigen Gegenstand zu halten; Abb. 102. Links von diesen vornehmen Personen sieht man einen niedrigen viereckigen Gegenstand (einen Altar?), auf welchem eine weite mit Fuss versehene Schale (ein Kessel?) steht. Abb. 103 zeigt die Landschaft zwischen Podkamen und Batanakowo. Auf dem Berge zur Linken sind jene Schieferschichten zu sehen, aus welchen die früheren Bewohner der Gegend mit Leichtigkeit die Platten für ihre Grabsteine herausbrechen konnten.